Herzlich willkommen auf meinen Blog

Posted in Motorrad with tags , , , , , , on 19. März 2009 by jkarthaus

Hier schreibe ich so alles zusammen, was ich an interessanten Touren und Erlebnissen sammle.

falschfarben

Das ist mein Bike mit dem ich meist in meinem Heimatbereich (Bergisches Land / Eifel / Sauerland) unterwegs bin.

Westwalltour

Posted in Allgemeines, Touren with tags , , , , , , , , , , , on 1. August 2011 by jkarthaus

Der Westwall

Der Westwall, entlang der Westgrenze des Deutschen Reiches (bei den Alliierten auch unter dem Namen Siegfried-Linie bekannt), war ein über ca. 630 km verteiltes militärisches Verteidigungssystem, das aus über 18.000 Bunkern, Stollen sowie zahllosen Gräben und Panzersperren bestand. Er verlief von Kleve an der niederländischen Grenze in Richtung Süden bis nach Grenzach-Wyhlen an der Schweizer Grenze. Reichskanzler Hitler ließ die Anlage, die eher von propagandistischem als strategischem Wert war, ab 1936 planen und zwischen 1938 und 1940 errichten. Zuvor hatte er 1936 entgegen den Auflagen aus dem Friedensvertrag von Versailles die durch die Folgen des Ersten Weltkriegs vom Reich demilitarisierten Gebiete beiderseits des Rheins wieder von Wehrmachtstruppen besetzen lassen. (Quelle Wikipedia)

In einem Fernsehbeitrag wurde von Wildkatzen in der Eifel berichtet. Ein Grund, warum Wildkatzen in der Eifel überleben können, ist u.a die Reste des Westwalles. Daraufhin habe ich ein wenig im Internet recherchiert, und einige Informationen und Geo Koordinaten des Westwalles sammeln können. Wartend auf gutes Wetter konnte ich dann am 30.06.11 meine Westwalltour starten.

Übersichtskarte

Aus Zeitgründen bin ich auf dem Hinn / Rückweg über die Autobahn angereist. In Manderscheid sind die Manderscheinder Burgen immer ein Foto Wert :

Manderscheider Burgen

Kurz hinter der Ortschaft Salm wurde an einem Aussichtspunkt eine Rastplatz eingerichtet, der zu einer kurzen Pause einlädt :

Die L29 zwischen Salm und Geroldstein werde ich mir für künftige Touren merken. Kaum befahren -sehr wladreich und kurvig.
Gegen Mittag bin ich in Geroldstein angekommen. Ein schönes Städtchen – bekannt durch seine Mineralwasserquelle.
Für einen schnellen Bikerteller kann ich die Frittenbude im Kasselburger Weg empfehlen. Eine hier bekommt man riesige Portion für einen guten Preis – und gut schmecken tut’s auch !

Hier noch ein Foto von Geroldstein :

In der Ortschaft Udenbreth war meine erste Begegnung mit dem Westwall geplant.

Man ließt oft, das man den Westwall gar nicht übersehen kann, weil er an vielen Stellen frei steht. Meine Erfahrung ist jedoch das ich ohne Vorkenntnisse wo ich suchen muß nichts gefunden hätte.
Die Felder in der Gegend sind oft von Hecken umsäumt, in einer der unzähligen Hecken ist der Wall stark überwuchert verborgen, und überdauert schon mehrere Jahrzehnte.

In Udenbreth biege ich in eine kleine Strasse ab, und auf einmal wie aus dem nichts ragen die Betonhöcker des Westwalles aus dem Wald.

da isser endlich...

Auf der Tour waren 3 Bunker eingeplant möglichst so, das ich das Ziel mit dem Motorrad gut erreichen kann. In Udenbreth – der erste Rückschlag der Bunker befindet sich auf eingezäuntem
Privatbesitz – kein legales durchkommen möglich😦

Leider hatte ich bei den beiden anderen Zielen ebensowenig Erfolg. Einzig einen Geschützstand in Monschau habe ich gefunden. Der war aber leider sehr unspektakulär und so direkt an der Strasse auch kein gutes Fotomotiv.
So bleiben die Bilder aus Udenbreth leider die einzigen vom Westwall. Die gewaltige Größe  dieses Bauwerkes vermittelt nach 60 Jahren immer noch einen kleinen Eindruck davon wie die Welt damals aussah.

Dunkle Vergangenheit im Wald

Meine Tour führte noch weiter durch das Hohe Venn bis nach Belgien an die Wesertalsperre ein sehr imposantes Bauwerk.

über eine kleine Strasse bin ich wieder nach Deutschland richtung Ruhrstausee zum Endpunkt meiner Tour gefahren Burg Nideggen

Eine interessante Burg in deren Innenhof auch Konzerte stattfinden. Bestimmt eine Tolle Atmosphäre.

Da ich bei meinem Westwall-Projekt nur „mäßigen“ Erfolg hatte, werde ich irgendwann einen zweiten Versuch starten …

Nachruf

Posted in Allgemeines on 23. Juli 2011 by jkarthaus

Am 13.07.11 verstarb mein langjähriger Freund Michael bei einem Unfall.

Wir sind einige Touren zusammen gefahren. Zuletzt noch unsere Vogesen Tour im Mai. Ich behalte Michael als hilfbereiten, freundlichen Menschen in Erinnerung, mit dem ich einige Benzingespräche geführt habe.

Michael G.

Text aus Michis Totesanzeige :

„Wenn Ihr an mich denkt, seid nicht traurig,
erzählt von mir und traut Euch zu lachen.
Lasst mir einen Platz beu Euch,
so, wie ich ihn im Leben hatte.“

Rund um die Kerspetalsperre

Posted in Touren with tags , , on 26. Juni 2011 by jkarthaus

Bei einer früheren Tour habe ich von Großfastenrath aus, ein Stück einer Staumauer hinter den Bäumen sehen können.

Am 02.06.11 bin ich in den Abendstunden noch einmal losgefahren, um diese versteckte Talsperre genauer zu erkunden.
Der Grund für die schwere zugänglichkeit war schnell ausgemacht. Bei der Kerspetalsperre handelt es sich um eine Trinkwassertalsperre die u.a. Wuppertal mit Trinkwasser versorgt. Aus diesem Grunde ist das gesammte Gebiet um die Talsperre umzäunt und abgesperrt.

Ein paar schöne Fotos sind mir dennoch gelungen :

Rechte Seite der Staumauer

Staumauer von unten

Von der rechten Seite der Staumauer aus, habe ich versucht die Talsperre zu umrunden. Leider ist die Talsperre so gut abgeschirmt, das man nur an wenigen Stellen einen Blick auf das Wasser hat.

Sonnenuntergang an der Kerspe Talsperre

Hier eine Info Tafel auf der gegenüberliegenden Seite der Staumauer :

Wikipedia weiss mal wieder genaueres

Sehr Malerisch

Eine der wenigen Möglichkeiten einen Blick auf das Wasser zu erhaschen ist bei Großfastenrath :

Hier noch ein letztes Photo von der linken Seite der Staumauer :

Obwohl man von der Talsperre an sich nicht viel sehen kann, ist für mich ein Blick von der Staumauer der Kespetalsperre ein Insidertipp

4 Tage – Eifel/Sahr – Vogesen – Schwarzwald – Pfälzer Wald

Posted in Allgemeines, Männertour 2011, Touren with tags , , , , , , on 22. Mai 2011 by jkarthaus

Tag 1 : Anreise Vogesen

Unsere „Männertour 2011“ begann am Freitag dem 13.05.11 bei schönstem Wetter im Bergischen Land.

Tourstart

Hier die Strecke für die erste Tagesetappe bis nach La Petite – Pierre im Elsass

Strecke Tag1

Dieses Foto enstand bei Reil an der Mosel

Moseltal

Landschaftlicher Höhepunkt des ersten Tourtages war die Saarschleife bei Mettlach.

Saarschleife

Nach einem langem Ritt haben wir dann eine schöne Pension gefunden, die uns als Tor zu den Vogesen am Samstag diente. In dem kleinen Örtchen La Petite – Pierre haben wir uns Abens noch einen leckeren Elsäßer Flammkuchen gegönnt -> sehr empfehlenswert.

Blick von der Burg auf La Petite - Pierre

Tag 2 : Vogesen -> 334 KM Kurven und Panorama

Strecke Tag 2

Los ging es über viele kleinere Pässe in den Vogesen. Das Wetter war zu Begin des Tages hervorragend. Leider sollte sich die Wettersituation im Laufe des Tages ändern.

Pinkelpause in den Vogesen

Leider konnten wir den Landschaftlich schönsten Teil des Tages nicht voll nutzen, da sich Wolken aufbauten, und die Temperatur deutlich absank.

Deshalb haben wir die Vogesen am späten Nachmittag wieder Richtung Deutschland verlassen😦

... der Regen kommt

Bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit, erreichten wir den Ort Badenweiler in Deutschland. Dort fanden wir beim ersten Versuch wieder eine schoene Pension zum trocknen.

Tag 3 : Schwarzwald -> 317 KM ->> 16442 Höhenmeter

Nach einem sehr üppigen Frühstück ging es los nach Norden durch den Schwarzwald.

Sehr nette Pension in Badenweiler

Tag3

Fotostop - mit Wolken😦

Kurvenkratzen im Schwarzwald

Schluchsee

Feldberg

Und dann war es wieder soweit, beim erklimmen einer Passhöhe kam der Regen wieder. Die Tropfen wurden immer dicker, und gingen schließlich sogar in Schnee über.

Hier noch ein schöner Panoramablick von der Schwarzwaldhochstrasse – kurz vor Baden Baden.

Nach einem weiteren Gewitterschauer erreichen wir Iffezheim. Dort Quartieren wir uns in einem alten Gasthof ein.
Der letzte Tourtag ist nur ein halber, da die Wettervorhersage Regen in den Abendstunden vorhersagt.

Letzter Tag : Teufelstisch

Abreisetag

Neuer Tag -> Schönes Wetter -> Abreisetag
Hier unser Gasthaus in Iffezheim:

An der Grenze zum Pfälzer Wald ragten schon die ersten Sandsteinfelsen aus dem Boden :

Gegen Mittag erreichten wir dann den Teufelstisch nahe Pirmasens

unterhalb gibt es einem Kinderspielplatz, der auch für harte Biker was zu bieten hat.

Nach weiteren Kurven durch den Pfälzer Wald, markiert dieses Photo den Schlusspunkt der Männertour 2011

Schlusspunkt im Pfälzer Wald

Basalt – Tour durch den Westerwald

Posted in Allgemeines, Motorrad, Touren with tags , , , , , , , on 26. April 2011 by jkarthaus

Basierend auf meinen Geo Touren Taschenbuch habe ich mir folgende Tour durch den Westerwald zusammengestellt.

Übersichtskarte Basalt Tour

Los gehts im Bröltal richtung Westerwald.
Hier ein Blick aus dem Nutscheid auf das Siebengebirge :

Blick auf das Siebengebirge

Die Strassen an diesem Ostersonntag sind erstaunlich leer.
Die Wiesen sind vom Löwenzahn gelb eingefärbt.  Hier und da trifft man eine Bikergruppe

Löwenzahn im Westerwald

Erste Pause am Dreifelder Weiher, einem künstlich angelegtem Fischzuchteich mit Badestrand und Campingplatz.

Dreifelder Weiher

...andere Perspektive

Hier das erste Geologische Ziel der Tour : Der Kranstein

Naturdenkmal Kranstein

„Es handelt sich um einen der eindrucksvollsten Basaltaufschlüsse im Westerwald.
Die Basaltsäulen in Pyramidenform und Meilerstellung sind so weder noch einmal im Westerwald, noch über dessen Grenzen hinaus zu finden“

Sogar mit Mopete zu erreichen (Illegal)

Weiter geht die Tour durch die mit Blütenpollen angefüllte Luft  –  vorbei an der Krombachtalsperre

Zum nächsten Geologischem Ziel, dem Ketzerstein…

Ketzerstein

 Das Naturdenkmal Ketzerstein liegt auf einer Höhe von 610 m südlich der Gemeinde Liebenscheid-Weißenberg am nördlichen Rande des Westerwaldkreises.
Er ist der sichtbare Rest eines Lavastromes. Deutlich erkennt man noch die ehemalige Säulenform, die durch horizontale Klüfte weiter zergliedert wurde. Geologisch bedeutsam ist der hohe Gehalt an magnetischem
Eisen-Titan-Erz (Illmenit), der den Ausschlag einer Kompassnadel deutlich beeinflusst (Aberration) „

Der Ketzerstein führt seinen Namen auf die in der Nähe gelegene Wüstung Katzhausen zurück, nach der auch der Ketzerbach benannt ist. Die groben Felsblöcke in altarähnlicher Form versucht man als heidnischen Opferaltar zu deuten.

Blick auf den Westerwald

Nach kurzer Pause mit einer wunderschönen Aussicht auf den Westerwald geht es auf zur letzten Etappe der Basalt Tour – dem Druidenstein bei Kirchen an der Sieg.
Gleichzeitig der Höhepunkt der Tour.

Druidenstein

Der Druidenstein ist etwa 25 Millionen Jahre alt (Jung-Tertiär) und nimmt eine Fläche von zirka 100 m² ein. Seine ungewöhnliche Form erhielt er, als sich Lava durch die devonische Grauwacke des Grundgebirges hindurchzwängte und anschließend erstarrte.
So bildeten sich senkrecht zur Abkühlungsfläche prismatische Säulen heraus.

Durch Erosion blieb nur noch der harte Basaltkern übrig, allerdings „schrumpft“ diese Kuppe immer weiter.
Auch andere Ereignisse haben die Größe des Basaltkegels reduziert.

Der Druidenstein ist vermutlich bereits von den Kelten als religiöse Stätte und als Versammlungsort genutzt worden.
Die oberste Spitze wurde wohl aus taktischen Gründen während des Dreißigjährigen Krieges abgebrochen, damit sich feindliche Truppen nicht daran orientieren konnten. Damals war die Spitze nämlich noch weithin sichtbar und kaum Wald vorhanden. Im Jahr 1869 wurde der Druidenstein unter Naturschutz gestellt. Heute zählt er zu rund 3.000 Naturdenkmalen des Landes Rheinland-Pfalz.
1979 wurde der Druidenstein von einem Blitz getroffen. Der Einschlag war so gewaltig, dass der Basaltkegel danach mit sechs Stahlbetonbalken gestützt werden musste.

Vom Druidenstein geht es über kleine Strässchen wieder in Richtung Heimat.

Letzte Pause

Der letzte Punkte der Tour liegt auf einer Anhöhe bei Lichtenberg ein prima Ort um den Sonnenuntergang zu geniessen.

HIER DIE TOUR ALS GPX FILE

Weitere GEO Tour durch die Eifel 2010

Bergisches Land – Intim

Posted in Motorrad, Touren with tags , , , , , , on 13. April 2011 by jkarthaus

Das schöne Wetter am Montag konnte ich für eine Tour in den Abendstunden nutzen.

Basierend auf einer vorhandenen Tour von Q-Treiber downloadbar bei Bikertreff habe ich die Runde ein wenig  optimiert.
Herausgekommen ist folgende Strecke :

Start ist Lambachtal bei Oesinghausen weiter gehts über Apfelbaum, Nochem, Berghausen wo folgendes Foto kurz hinter Berghausen entstand:

Durch Karlstal führt die Strecke vorbei an Schloss Gimborn dann durch viele kleine Dörfer bis nach Kempershöhe.

Oberboinghausen

Weiter über Dohrgaul, Ohl und bei Böswipper folge ich einer winzigen Straße nach Dahl, Dörpringhausen, Kupferberg, Harthausen.
Leider kann man die Neyetalsperre (links von der Strasse)  nicht sehen.
Über weitere kleine Dörfer

fahre ich an die Staumauer der Bevertalsperre vorbei.
dort ist bei gutem Wetter alles voller Biker.

Blick von der Östlichen Seite auf die Staumauer

 

Auf der Östlichen Seite fahre ich um die Bevertalsperre herum.
Ab Bruch werden die Strassen dann wieder winzig. Die Dörfer bestehen meist noch noch aus wenigen Häusern .
Bei Schwenke geht es wieder Südlich über kleinste Sträßchen Richtung Kerspetalsperre.
Leider kann man bei der Ortschaft Großfastenrath nur die Staumauser sehen.
Von der Ortschaft Elbringhausen entstand dieses Foto mit Blick auf Kierspe

Nach Kierspe geht es zur letzten Talsperre auf dieser Runde der Lingesetalsperre Hier kann man wieder komplett an einer Seite vorbeifahren, und den Blick auf die Talsperre geniessen.

Über Marienheide, Jedinghagen schließt sich die Runde im Karlstal.
Über Frielingsdorf, Hartegasse folge ich der Sülz noch bis nach Scheuerhof.
Von dort führt eine tolle Serpentinenstrecke hoch bis nach Hohkeppel dem höchsten Punkt der Tour.

Von Hohkeppel geht es Bergab bis nach Vilkerath an der Agger.

In Overath besteht die möglichkeit wieder auf die A4 aufzufahren.

Download der GPX – Datei der Tour (Google Earth)

Download der TomTom ITN Datei

Vielen Dank an Q-Treiber für die gute Vorarbeit.

Französische Desigerlampe

Posted in Motorrad with tags , , , , , , on 21. März 2011 by jkarthaus

Vor kurzem, wollte ich eine Uhr im Bad aufhängen, als es passierte.
Ich rutschte von der Schüssel der Toilette ab, und schlug unsanft mit dem Kopf auf.

Da sah ich die Vision einer Französischen Designerlampe vor mir😉

Hergestellt aus bestem Französischem 2CT  Pneu und Deutschen Multiplex Holz
Der geschichsträchtige Verursacher der Reifentragödie ist als Stilleben erhalten geblieben.

Jetzt  kann der Reifen als „Männerlampe“ im Büro sein dasein fristen.
Im Büro ist der FVF  (FrauenVerständnisFaktor) am höchsten🙂